Montessori
Landesverband
Baden-Württemberg e.V.

Workshop 1 mit Renée Classen und Peter Bay:
Binomischer und Trinomischer Kubus

Der vielseitige Einsatz des „Bauchladens“ stand im Mittelpunkt der Überlegungen und Berechnungen zu den trinomischen Körpern. 

Bereits im Kinderhaus sollte sensorisches Vorfühlen und Aufbau von Körpern Thema sein, das in der Schulzeit durch konkretes Erfahren erweitert wird und allmählich den Weg findet in abstraktes Berechnen.

Der Workshop war auf zwei Tage angelegt und musste umständehalber auf einen Tag gekürzt werden. Verweilen , nachfragen oder selbst probieren wären nötig gewesen, um tiefer in die Problematik einzutauchen, die von Reneé Claßen und Peter Bay logisch und gut strukturiert vorgetragen wurde.

Schön wäre eine Fortsetzung in Wernau 2009.

Ulrike Seitz

 

Workshop 3 mit Wolfgang Dautel und Karl Grass:
Wortkarten zu den Sprachkästen

Schwerpunkt des Workshops war die Herstellung der neu konzipierten Sprachförderkästen. Die Kästen wurden erweitert um 8 Kästen, bei denen die Farbe der Wortsymbole weggelassen wurde. Die Kinder sollen sich hier nicht mehr an den Farben orientieren.

Nach einer kurzen Einführung begannen die TeilnehmerInnen, die 21 Kästen für die verschiedenen Wortarten herzustellen. Dann wurden die Kästen lackiert und die Arbeitskarten zugeschnitten und laminiert.

Die Vorbereitungen für diesen Workshop waren mit Sicherheit höchst zeitaufwändig und haben uns TeilnehmerInnen eine unwahrscheinliche Erleichterung gebracht. Was wir vorfanden, waren sorgfältig und bis ins kleinste Detail vorbereitete Materialien, die mit viel Liebe bereitgestellt waren.

Vielen Dank für dieses tolle Wochenende und die vielen Erfahrungen, die wir wieder einmal mit nach Hause nehmen dürfen.
 

 

Workshop 4 mit Monika Hahn:
Praxis der Sprachentwicklung und Sprachförderung im Kinderhaus und in der Kinderkrippe

Frau Hahn zeigte in zwei sehr praxisorientierten Workshops Ansätze, Methoden und Handlungsoptionen zur systematischen Sprach- und Sprechförderung für den täglichen Einsatz.

Im Mittelpunkt stand der Gedanke, dass systematische Sprachentwicklung und Sprachförderung täglich stattfinden kann und soll und keine isolierten Themenbereiche im Kinderhaus bzw. der Kinderkrippe sind.

Vielen Dank für die vielfältigen, praxisorientierten Anregungen zu Sprach-Spielen und -übungen für unsere tägliche Arbeit in der Sprachförderung im Kinderhaus.

  

Workshop 5 mit Gabi Binder:
Eine Erzählung von der Entstehung der Schrift

Frau Binder faszinierte in ihrer kompetenten, große Ruhe ausstrahlenden Art mit vielfältigem Material zur Entstehung der Schrift, welches ihre spannenden Ausführungen anschaulich und be-greiflich unterstützte.

Eine Fortsetzung der Thematik „Erzählungen“ bei den kommenden Jahrestagungen wäre toll. 

Vielen Dank für die ganze Mühe!!
 

 

Frau Binder hat uns ihre Unterlagen zum download zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

 

Workshop 6 mit Heidi Mitius und Lioba Meingast:
Singen und Tanzen mit Kindern zwischen 2 und 10 Jahren

Eine Runde von ca. 20 gespannten Erzieherinnen und Lehrerinnen hatte sich im großen Saal versammelt und wurde von den zwei vor Begeisterung sprühenden Referentinnen mit einem Musikstück für Violine und Akkordeon begrüßt. So war gleich klar, dass wir es mit echten Expertinnen zu tun hatten.

Nach dieser herzlichen Begrüßung erhielten alle Teilnehmerinnen ein umfangreiches Skript, damit wir die Lieder auch gemeinsam singen konnten.
Und dann ging es so richtig los: Wir übten Begrüßungslieder mit Bewegung, Tänze im Kreis mit Tüchern, lustige und fremdsprachige Lieder, mal mit mehr oder weniger Bewegungen ein. Begleitet wurden wir von Heidi Mitius auf der Gitarre oder dem Akkordeon. Zu jedem Lied gab es Anregungen, wie es in den verschiedenen Altersstufen variiert  werden kann. Wir lernten auch kennen, wie ein „falscher“ Kanon gesungen wird: Jede Gruppe singt immer wieder nur ihren entsprechenden Liedteil. Dadurch wird das Lied gefestigt und die Mehrstimmigkeit kann gut bewältigt werden. Danach ist es dann wesentlich einfacher, das ganze Stück als Kanon zu singen.

Zwischen den Liedern führte uns dann Lioba Meingast in vier einfache Kreistänze ein. Im zweiten oder dritten Durchgang wurden auch hier wieder Variationen zur Differenzierung angeboten. Es ging recht lustig dabei zu, da auch bei den Großen nicht immer gleich alles perfekt funktionierte.

So entstand eine gute Mischung aus Bewegung, Singen, Rhythmus und auch Tipps aus der Praxis.
* Die Elternabende in der Einrichtung der Beiden beginnen so z. B. immer mit einem Lied.  
* Die Kinderhauskinder beherrschen eine große Anzahl von Liedern, da ca. zwei Lieder pro Woche eingeführt werden (die auch die Eltern erhalten).
* Wichtig ist auch, dass die Erzieherinnen/Lehrerinnen den Text auswendig können, damit die Kinder von den Lippen ablesen können und das Gefühl des miteinander Singens bekommen.
* Bewegung ist als Motivation zum Singen wichtig.
* Wenn sich Kinder beim Tanzen nicht die Hand geben wollen, kann auch ein enger Kreis gebildet werden, bei dem der Nachbar an den Armen berührt wird. Oder es werden Tücher als „Verbindung“ eingesetzt.
* Wenn Instrumente eingesetzt werden, kann die Lautstärke mit den Händen angezeigt werden: Spielt so viel Musik, wie zwischen meine Hände passt; Hände öffnen und schließen.

Am Ende der zwei Stunden fiel es richtig schwer, sich von Frau Mitius und Frau Meingast zu trennen. Denn ihre große Begeisterung und Freude am Musizieren und Singen mit Kindern konnten wir alle hautnah spüren.

Ein großes Dankeschön an die Beiden für ihre intensive Vorbereitung und die tollen Anregungen, die sicher nicht nur ich gleich in der nächsten Woche ausprobiert habe.          

Kathrin Friedrich

 

 

Workshop 7 mit Renate Hipp:
Workshop zum Thema Stille

Wohltuende meditative Stille – wir durften im Workshop am eigenen Körper die Faszination erfahren, wie auch größere Gruppen mit einfachsten Mitteln Ruhe und Konzentration erleben können. Vielen Dank für die zahlreichen, vielfältigen Anregungen.
 

 

Workshop 10 mit Peter Bay:
Vom Decanom (Dekanom) im Vorschulalter zum Decanom im Schulalter

Es war sehr beeindruckend, den fließenden Übergang beim Einsetzen des Materials vom Kinderhaus zur Grundschule gezeigt zu bekommen. Von der Fläche in die Höhe, vom 2+2 zum 2x2 zum 23.

Die „Tischdecke“ mit dem quadratischen Muster war eine schöne Anregung zur Verbesserung der Darbietung.
 

  

  

 

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